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CMS - Content-Management-Systeme

Joomla

Joomla-cms
Das (ehemals) beliebteste CMS

dynamische Webseiten

Content Management Systeme (cms) werden genutzt um dynamische Webseiten von meist mehreren Administratoren bzw. Autoren zu verwalten. Traditionelle, um nicht zu sagen altmodische Homepages bestehen vereinfacht gesagt aus mehreren untereinander verlinkten,
meist statischen html-Dokumenten.Das heißt, jeder Artikel bzw. jede Seite wird als eigene Datei am Webserver abgelegt. Dies führt bei umfangreichen Webseiten natürlich zu einer unüberschaubaren Anzahl an einzelnen Dokumenten und kompliziert die Administration dieser.
Abhilfe schaffen hier dynamische Seiten, die den content (Inhalt, Artikel,...) aus einer Datenbank oder anderen Dateien einlesen und dynamisch in eine bestehende, formatierte Seite einbinden. Man braucht hier nur ein Dokument, in das beliebige Inhalte mittels verschiedener Technologien eingebunden werden. Beispiele für solche:CGI, PERL, ASP, JSP, und natürlich PHP
Der anfängliche Aufwand für die Einrichtung einer solchen Plattform ist meist recht hoch, man benötigt einen Webserver/Webspace mit PHP (oder Alternativen Skriptsprachen), eine Datenbank (einige cms kommen sogar ohne aus) und natürlich das CMS selbst. Sind die Voraussetzungen erfüllt, gestaltet sich die Installation des CMS meist recht einfach. Als Paradebeispiel hierfür nenne ich Joomla, es ist open source, das heißt der Quellcode ist frei zugänglich und es kann unter Bedingung der GNU-Lizenz für freie Software kostenlos genutzt werden.
Das layout/design wird in den meisten cms über sogenannte templates (Schablonen) realisiert. Das funktioniert folgendermaßen: Ein template besteht meist aus mehreren Dateien, einem "Grundgerüst" der homepage, also wo welche Module ausgegeben werden und wie sie formatiert sind (css). Mittels serverseitiger Skriptsprachen werden die eigentlichen Inhalte der Seite dann aus der Datenbank oder einer Datei in dieses Grundgerüst geladen und gemäß den Vorgaben im Template formatiert. Alle mir bekannten cms sind modular aufgebaut und können zumeist fast nach belieben verändert werden, Grundlegende Unterschiede zwischen den verschiedenen Systemen gibt es wenige, meist verfügen sie über mehr Funktionen, als man eigentlich braucht bzw. sind individuell erweiterbar. Der Vorteil dieses modularen Aufbaus ist die ständige Entwicklung von neuen Modulen und Funktionen, bzw ständige Verbesserung aktueller Systeme.Wichtigster Entscheidungsgrund für ein cms ist für mich nach den benötigten Funktionen die Bedienbarkeit und Sympathie für ein System. Die verbreitetsten Systeme werde ich in dieser Rubrik erläutern, ins Detail gehe ich aber nur bei Joomla, da ich mich nach langem herumprobieren, Erstellen von Templates und weiteren Projekten für dieses System entschieden habe.

Vorteile eines (datenbankgestützten) cms:

Nachteile von cms:

CMSe ohne Datenbank - Flat File CMSe

Wenn man kein aufwändiges Usermanagment braucht, nicht regelmäßig Inhalte verändern will
oder ganz einfach ein CMS ohne Datenbank verwenden möchte, ist vielleicht ein ressourcenschonendes flat file cms die bessere Wahl!